Veröffentlicht in Elvis Geschichten

Wie ein Hund Dein Leben verändert

Hast Du Dir schon mal die Frage gestellt, wie sich Dein Leben verändert hat, seit dein Hund bei Dir ist? Bist Du dadurch ein anderer Mensch geworden oder hat sich Dein Umfeld verändert? Dieser spannenden Frage gehe ich in meinem heutigen Beitrag nach und gebe einen sehr persönlichen Einblick, wie sich mein Leben verändert hat, seit Elvis da ist.

Die Themen, über die ich blogge, kommen meistens von ganz alleine zu mir.
Häufig sind sie aus dem Leben gegriffen – im Sinne von „was beschäftigt mich aktuell/ worüber machen ich mir Gedanken?“.  So kam mir die Tage die Frage in den Sinn, wie sich mein Leben verändert hat, seit Elvis bei uns ist? Habe ich mich dadurch als Person verändert?

Hätte man mich vor zwei Jahren gefragt, kurz bevor Elvis bei uns eingezogen ist, ob ich denken würde, dass sich dadurch etwas verändert beziehungsweise, dass ich mich dadurch verändere, wäre meine Antwort „NEIN“ gewesen. Aus heutiger Sicht gesehen, ist nichts mehr wie es war. Es haben sich sehr viele Dinge verändert – positiv.

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„Ich bin fitter denn je“
Und das, obwohl ich nicht mehr ins Fitness-Studio gehe, kein Tennis mehr spiele und auch kaum noch Yoga mache. Elvis hält mich auf Trapp. Mindestens zwei bis dreimal pro Tag. Es stehen nun gemeinsame Spaziergänge auf dem Programm. Er zeigt mir die schönsten Flecken in der Natur, die ich mir im Vorfeld nie angeschaut habe, obwohl sie so nah sind. Für mich sind diese Momente „Lebensqualität“. Zeit zum Abschalten und dem Stress aus dem Alltag für ein paar Augenblicke zu entkommen. Ich hatte mir im Vorfeld noch nie so viele Gedanken über Jahreszeiten gemacht. Doch wenn man seit mehreren Wochen bei -12 Grad spazieren geht, ersehnt man sich wie ein kleines Kind den Frühling herbei.

„Ich kenne viel mehr Menschen um mich herum“
Ein Hund bietet Gesprächsstoff. In den letzten zwei Jahren habe ich eine Vielzahl von Menschen kennengelernt. Darunter natürlich sehr viele Hundemenschen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Aber auch nicht Hundemenschen, die uns mittlerweile kennen und mit denen ich mich austausche. Auch alte Freundschaften sind dadurch wieder aufgeblüht, bei denen man sich über die Zeit hinweg etwas aus den Augen verloren hat. Doch das gemeinsame Thema verbindet. Dies freut mich besonders. Danke Elvis ☺

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„Ich beschäftige mich mit komplett neuen/anderen Themen“
Elvis ist der Grund, weshalb ich mich sehr intensiv mit dem Thema „Ernährung und Gesundheit“ auseinandersetze und eine Ausbildung als Ernährungsberaterin für Hunde mache. Dadurch habe ich die richtigen Menschen kennengelernt, die Elvis helfen konnten, so dass er heute wieder kerngesund ist.  Genauso hätte ich nie gedacht , dass ich so viel Freude daran haben könnte, einen eigenen Hundeblog zu schreiben. Auch wenn Elvis gar nichts davon mitbekommt, liebe ich es, die Dinge und gemeinsamen Erlebnisse festzuhalten. Es ist wie eine Buch, in das ich immer wieder reinschauen kann, um diese Momente nochmal zu erleben.

„Ich habe mich verändert“
Zuvor hatte ich nie ein Thema oder Hobby, mit welchem ich mich so in der Tiefe beschäftigt habe bzw. welches mir so viel Freude bereitet hat. Ich verschlinge regelrecht Bücher zu vielseitigen Themen rund um das Thema Hund, ich besuche Messen, bin in sozialen Netzwerken aktiv, um mich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Was ich dabei Liebe? Die Leichtigkeit. Es ist kein Hobby was mich anstrengt oder wozu ich mich verpflichtet fühle. Ich glaube auch, dass „Hobby“ mittlerweile das falsche Wort ist. Es ist ein Teil meines Lebens.

„Ich bin glücklich“
Und das von ganzem Herzen. Was mich so unglaublich fasziniert an meinem Hund, ist die tägliche gute Laune und Lebensfreude, die er versprüht. Diese motiviert mich tagtäglich mein bestes zu geben und mir etwas davon abzuschauen. Ebenso auch die bedingungslose Treue und Gutmütigkeit. Davon könnte sich so mancher Mensch etwas abschauen.

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Ich habe vor kurzem ein Buch gelesen – „Der Hund als Spiegel der Seele“.
Die Schlussworte des Buches fand ich außerordentlich treffend, weshalb ich meinen Beitrag heute mit einem Zitat beenden möchte:
„Ein Mensch, der wirklich weiß, was er braucht, um glücklich zu sein, der kann entspannen und strahlt Freude und Begeisterung aus. Diese Frequenz nimmt das Umfeld auf und überträgt sich, das zeigt schon unser Herz messbar an. Jedes Lebewesen hat so unglaublich viel Potenzial in sich. Ihr Hund ist nicht zufällig bei Ihnen, er zeigt Ihnen liebevoll den Weg zu Ihrem Potenzial.“

Wie sieht es bei Dir? Hat sich Dein Leben verändert, seit dein Hund bei Dir ist?
Und die noch viel spannendere Frage: Hast Du dich verändert?

Herzliche Grüße
Frauchen & Liebling 

Autor:

Ich bin Kristin, 28 Jahre alt und habe einen kleinen Havaneserrüden namens Elvis. Beruflich arbeite ich als Projektmanagerin in der Forschung. In meiner Freizeit dreht sich alles um den Vierbeiner, wie ihr hier auf unserem Blog nachlesen könnt :-)

13 Kommentare zu „Wie ein Hund Dein Leben verändert

  1. All Deinen Ausführungen kann ich mich nur anschließen. Ich bin so verliebt.. Es ist nicht in Worte zu fassen.. Was gibt es Schöneres als nach der Arbeit so viel Liebe zu erhalten.. Mir wird immer so warm ums Herz.. Sie muss mich nur anschauen.. 😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍 jetzt liege ich auf der Couch.. Felicia auf dem Bauch.. seufz.. Glücksgefühle pur.. 😍😍😍😍

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  2. Unseren Mottenhund haben wir ja schon fast 6 Jahre. Mein Traumhund. Da ich schon immer mit Unden in Kontakt war,kannte ich die Hänge ja schon. Aber alleine,das nach Hause komme, diese Freude,die von Herzen kommt,haut einen immer wieder um….Ob ich nun ein anderer Mensch durch den Mottenhund geworden bin,kann ich nicht sagen….War innerlich schon immer recht entspannt….Aber unser Wolf wird uns verändern….Das weiß ich jetzt schon…….Jedenfalls gibt es nichts schöneres (die Kinder und Mann mal außen vor) als Fellnasen um einen zu haben….

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  3. Hallo, schöner Beitrag. Ja auch meine Lady hat mein Leben verändert. Man nimmt die Umgebung und alles andere ganz anders und viel bewusster wahr. Ich lege jetzt mehr Wert auch andere Dinge. Wie du sagt: Ich bin glücklich mit meiner Hündin, sie hat die Lücken gefüllt. LG Claudia

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  4. Mein Labradormädchen Emma ist seit Mai 2016 bei mir. Sie ist meine Entschleunigungsspezialistin, obwohl sie selbst ganz schön schnell ist. Aber es ist wie du sagst, viel Zeit an der frischen Luft. Außerdem machen wir Dummytraining. Das erfordert ihre und meine ganze Konzentration – und das ist die schönste Entspannung.
    Alles Liebe Euch Dreien
    Susanne

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  5. Sehr schön geschrieben! Meine Schwester hat erst vor ein paar Tagen gesagt, dass es sie total überrascht, wie sehr ich aufgeblüht bin seit mein kleiner Duke bei mir ist. Ich habe mich definitiv verändert und nur ins positive. Ein Hund bringt einfach so viel Liebe und Freude ins Leben. Selbst wenn man nachts raus muss zum Pipi machen, ärgert man sich nicht, sondern genießt einfach den Sternenhimmel 🙂 Und so gibt es viele schönen Momente, die einem ohne Hund völlig entgehen.

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