Veröffentlicht in Elvis Geschichten, Lustiges

Wie Herrchen über „frauchensliebling“ denkt

Nun habe ich Euch schon sehr viel berichtet, wie das Zusammenleben mit Elvis ist, welche Dinge sich seitdem verändert haben und welche gemeinsamen Themen uns im Alltag beschäftigen. Doch wie sieht Herrchen eigentlich die ganze Sache? Was hat sich für ihn verändert, seit Frauchen noch einen weiteren „Liebling“ hat? 😉

Für Herrchen ist es gar nicht so einfach…
…mit solch einer verrückten Hunde-Tussi zusammenzuleben. Ja, es dreht sich wirklich alles um das Thema Hund. Neben dem Hundeblog, der Ausbildung zur Ernährungsberaterin für Hunde und viele weiteren Projekte, die mir aktuell durch den Kopf gehen. Und in unserer Wohnung hat sich einiges verändert! Neben Schildern direkt im Eingangsbereich mit dem Aufdruck „Man kann auch ohne Hund leben, es lohnt sich aber nicht“ oder „Es gibt so viele Hunde auf der Welt und ausgerechnet ich hab den Schönsten“, bis hin zu mehrere Körbchen und Hundekissen, die unsere Wohnung zieren. Als sei das nicht genug – nein, neben unseren Bademänteln im Bad, hängt auch Elvis‘ Bademantel. Neben unserem Geschirr in der Küche stehen Elvis Keramiknäpfe, neben unserem Bett, steht Elvis Sessel…
Um es in den Worten von Freunden oder der Familie zu formulieren: „Armes Herrchen!“

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Herrchen & Elvis
Aller Anfang ist schwer und das war er auch für die Beiden. Es war definitiv keine Liebe auf der ersten Blick. Wohingegen Frauchen die totale Übermutter ist, ist Herrchen doch eher zurückhaltend in der Beziehung zu Elvis. Aber aus seiner Perspektive ist es ein Stück weit nachvollziehbar, da es vor allem Frauchens aller größter Wunsch war, einen Hund zu haben. Gut, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, haben sie sich mittlerweile aneinander gewöhnt. Sie akzeptieren sich und Herrchen gibt sich Mühe. Auch Elvis zeigt sich ab und an von seiner feinen Seite. Doch die Prioritäten sind ganz klar gesetzt und heißen: Frauchen! Wenn wir zum Beispiel gemeinsam heimkommen, rennt Elvis ohne Herrchen überhaupt wahrzunehmen direkt zu seinem Frauchen und begrüßt es ausgiebig. Wenn Herrchen Glück hat, bekommt er anschließend auch noch etwas Liebe und Aufmerksamkeit geschenkt- aber nur, wenn er Glück hat 😉

Wenn da nicht dieses Machogehabe wäre!
Klar, jeder will mehr Aufmerksamkeit von Frauchen, als der andere. So kann es auch mal passieren, wenn Herrchen heimkommt und Frauchen begrüßen möchten, dass sich Elvis dann demonstrativ vor oder auf Frauchen legt, um zu signalisieren: „Meins“.
Doch Elvis würde nie bösartig reagieren, sondern löst es auf seine charmante Art, indem er anfängt bei jeder Näherung uns beiden das Gesicht abzuschlecken 😀

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So geht es auch weiter mit regelmäßigen Rangeleien auf der Couch. Kaum steht Herrchen auf, schwubdiwub liegt Elvis auf seinem Platz. Ganz nach dem Motto „Weg gegangen, Platz vergangen“. Das findet Herrchen dann so gar nicht lustig.

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Herrchens Sicht auf die Dinge
Im Gegensatz zu mir, als äußerst optimistisches und positiv gestimmtes Frauchen, sieht Herrchen die Dinge gerne mal etwas schwarz oder, um es in seinen Worten zu formulieren „realistisch“. Herrchen sieht hauptsächlich Einschränkungen mit Hund: Urlaubsziele verändern sich, mehr Gebundenheit, weniger Aufmerksamkeit von Frauchen usw…
Doch Herrchen weiß, dass das Thema „Hund“ konkret Elvis, eine Herzenssache für Frauchen ist und das es mir äußerst viel Spaß und Lebensfreude bereitet. Aus diesem Grund nimmt Herrchen all diese Dinge in Kauf und akzeptiert sie. Alles Frauchen zuliebe.
Das finde ich natürlich super und schätze es sehr. Auch wenn ich es vielleicht nicht so oft zum Ausdruck bringe, wie ich es gerne möchte.

Und ganz ehrlich: Insgeheim lieben sich die Beiden doch ein bisschen
Neben dem ganzen Machogehabe und den Rangeleien, sind sie auch Kumpels.
Teilweise redet Herrchen nämlich genauso bekloppt mit Elvis, wie Frauchen.
Ja, wir haben eine eigene, äußerst peinliche „Hundesprache“ 😀 Manchmal geht Herrchen sogar freiwillig mit spazieren oder macht ein paar Übungen mit Elvis. Je länger Elvis Teil unserer Familie ist, desto besser hat sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt.

All dies ist für mich völlig okay, denn nur weil ich ein äußerst verrücktes Hundefrauchen bin, muss es Herrchen nicht auch sein. Jeder hat seine Interessen und Lieblingsthemen. Deshalb ist es total akzeptabel, wie Herrchen über „frauchensliebling“ denkt.

„Leben und leben lassen“

Herzliche Grüße
Frauchen & Liebling

 

 

 

Autor:

Ich bin Kristin, 28 Jahre alt und habe einen kleinen Havaneserrüden namens Elvis. Beruflich arbeite ich als Projektmanagerin in der Forschung. In meiner Freizeit dreht sich alles um den Vierbeiner, wie ihr hier auf unserem Blog nachlesen könnt :-)

4 Kommentare zu „Wie Herrchen über „frauchensliebling“ denkt

  1. Das klingt schon ein ganzes Stück nach unserem Leben =D
    Allerdings wurde Herrchen meistens zuerst begrüßt, geschlafen wird aber ausschließlich bei/an/auf Frauchen (ausser natürlich, sie ist nicht da). Wie oft habe ich den Satz gehört: „Du liebst den Hund mehr als mich!“. So ein Quatsch. Nur ist die Liebe zu seinem Fellbaby nun mal anders als die zu seinem Partner.
    Danke für den tollen Beitrag!

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    1. Hallo Sarah,
      vielen lieben Dank für Deine Nachricht. Schön, dass es bei anderen auch so ist. Da bin ich beruhigt. Der Beitrag ist auch mit einem kleinen Augenzwinkern zu sehen, denn eigentlich lieben sich die Beiden ja auch 😂😂😂

      Herzliche Grüße
      Kristin

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